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C.C. Kruse
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EintragRezension „Konsequenzen aus der Klimakatastrophe“ und „Wandlung der Menschheit“
von Jannes K. Tashiro

„Werden wir überleben ?“ fragt Jannes K. Tashiro zu Beginn seines Büchleins `Konsequenzen aus der Klimakatastrophe´, und nennt im nächsten Satz die Verantwortlichen für Selbige, nämlich: „Die auf Erdöl aufgebaute globalisierte Wirtschaft und unsere Wegwerfgesellschaft.“
Das ist nichts Neues, ist hinreichend bekannt, aber es scheint mir, als hätten manche Zeitgenossen diese Tatsachen erfolgreich verdrängt. Wie kann es sonst sein, dass von ihnen behauptet wird, eine „Klima-Lüge“ würde verbreitet, ein „CO2-Schwindel“ kursiere, dessen Ziel es sei, den Steuerzahlern das Geld aus der Tasche zu ziehen, an dem sich letztlich wieder die bekannten Energiekonzerne bereichern.
Ob es sich hier nun um Verschwörungstheorie oder Realsatire handelt, sei dahingestellt, denn als nützlich erweist sich dieses Gelabere nicht, wenn es darum geht Lösungen zu finden, Alternativen zu entdecken, neue Wege einzuschlagen, die dabei helfen, die drohende Katastrophe wenn schon nicht abzuwenden, dann doch weitestgehend zu lindern.
Und hier kommt uns Tashiro mit seinen auf Papier gebrachten Gedanken zu Hilfe. „Langsam werden“, rät er dem Leser, „langsamer werden ist der einzig richtige Weg, während die gesamte Weltwirtschaft immer schneller und schneller wird … In der Ruhe liegt die Kraft. In dieser Beobachtung der zeitlosen Ewigkeit liegt die Kraft des Seins, der Evolution, die Urkraft der Natur, aber auch die in uns.“
In dem Buch `Wandlung der Menschheit´ verspricht der Autor dem Leser, dass ihm „etwas geboten (wird), dessen er sich noch nie bewusst gewesen ist.“ Das macht erstmal neugierig, aber wer sich nicht völlig un-bewusst dieser Lektüre nähert, findet darin schon einige bekannte Thesen - wem Denker wie Rudolf Steiner, John E. Boner oder Carlos Castaneda etwas sagen, der wird bei Tashiros Schriften nun nicht gerade den Eindruck bekommen, zum ersten Mal einen Sonnenaufgang zu erleben. „Wir müssen unser Denken von Schadstoffen befreien!“ fordert beispielsweise der Philosoph Boner in seinem Exkurs ´Flucht in die Zahlen`. Dies hat Tashiro getan, seine Erkenntnisse in Zusammenhänge gesetzt und niedergeschrieben: „Der globalisierte Massenkonsum hat es fertig gebracht, innerhalb von 40 Jahren die bisherige Klimastabilität gründlich aus den Angeln zu heben, und somit die tiefste Krise der Menschheit seit Anbeginn ihrer Geschichte einzuleiten. Wir stehen somit vor der Alternative, entweder massiv konsumierend ins Chaos zu stürzen und unterzugehen, oder die heutige Form der „Globalisierung“ zu beenden und uns zum regional und nachhaltig wirtschaftenden, aktiven Zusammenleben zu entschließen…“
Falls ihnen also mal wieder so ein Neunmalkluger über den Weg läuft, der etwas von den 70 Millionen neuseeländischen Schafen zu berichten weiß, die ja wegen ihres Methanpupens Schuld seien an der Klimaveränderung, lächeln sie gütig, und drücken ihm eins von Tashiros Büchlein in die Hand!

Jannes K. Tashiro: Konsequenzen aus der Klimakatastrophe. 80 Seiten,A5. 7 Euro
„ „ : Wandlung der Menschheit. 120 Seiten,A5. 13 Euro

Allmende-Verlag.
Wege-zum-urvertrauen.de

Christian C. Kruse

artistin
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Eintraghabe hier ein interessantes video gefunden:

geld als schuld
http://video.google.de/videoplay?docid=6433985877267580603

ganz interessant zu wissen....

bk
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Eintrag"Climate Change - the impact" real life show from:

24th August - 16th September 2007
Lost Dog
1150 Main Avenue
Durango Colorado USA

participants artists:
- Chris Marshall
- Brigitta Krause
- Gerhard Höberth
- Ingrid Kamerbeek
- Rainer Grassmuck
- Arno Signarowski
- Habib Aghamohammadi
- Vittorio Pavoncello
- John Powell
- Olga Pavlova
- Andre Maitre
- Vildan Isik
- Dan McCormack
- Parys St. Martin
- David Borawski
- Dr. Rodney Chang (Pygoya)
- Edem Elesh
- Tomas Altnurme
- Mahinth Gokul
- Alan McKee


Uwe
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EintragHallo,
es gibt einen günstigen atomfreien Stromanbieter, aus einer kleinen Bewegung entstanden. Schau mal rein.
http://www.ews-schoenau.de/Ews/Geschichte/

C.C.Kruse
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Homepagehttp://www.factory27.de
EintragRezension:

Gebrauchsanweisung des Menschen, von Jannes Hayato K. Tashiro

Das Rad erfindet Tashiro nicht neu in seiner ich nenne es mal Streitschrift, wenn er Globalisierung, Konsumgesellschaft und Zinswirtschaft als Haupt-verantwortliche für die voranschreitende Klimaveränderung nennt.
Aber er macht interessante Kausalitäten sichtbar, bringt neue Zusammen-hänge ins Spiel; dies, wie auch in dem vorausgehenden Werk „Klima-katastrophe als unsere Chance“, sehr komprimiert und auf den Punkt gebracht. Hayato K. Tashiro ist eben kein Samuel P. Huntington, der sich auf 500 Seiten auswälzen muss, um letztlich doch nur ein X für ein U zu verkaufen.
So schreibt er zum Beispiel, einer der Gründe unserer selbstgemachten Katastrophe ist, dass wir Menschen immer noch von unserem Zwischenhirn beeinflusst werden. Dort sitzt unsere evolutionäre Geschichte, und eben auch unser Jagdinstinkt gespeichert, nach dem der Mensch immer noch seine Handlungen ausrichtet. Trotz aller high-tech sind wir auf dieser Entwicklungsstufe hängengeblieben, und das ist ein Problem. So sind wir heute Jäger des Geldes und allem, was damit in Zusammenhang steht: Konsumartikel, Aktien… Damit gaukelt der Mensch sich selbst Sicherheit vor: mit einem vollen Bankkonto, dem vollen Kühlschrank; und merkt nicht, dass er selber zum Gejagten wird, zum Sklaven – zum Sklaven des Geldes…
Besteht also für den Menschen keine Hoffnung mehr? Doch, sagt Tashiro, und macht Mut: Wir befinden uns in einer Zeit des Wandels; die Zeit der Lügen ist vorbei, der Mensch beginnt, selbständig zu denken, die Zusammenhänge des Lebens zu begreifen.
Wer nun auf diesem Weg der Veränderung Begleitung, Anregung benötigt, der findet diese in Tashiros „Gebrauchsanweisung“:
„Somit ist es klar, in welche Richtung der wirtschaftliche Umbau gehen muss! Die Arbeitenden bestimmen selbst, angesichts dessen, was produziert werden muss, wie sie arbeiten, wie sie sich (wir uns) dabei fühlen wollen, ihre (unsere) gesellige Freude und Neugierde vertiefen. Unser produktives Interesse, und nicht der materielle Konsum, steht im Vordergrund. Hierarchie schaffen wir ab. Die natürliche Autorität werden wir akzeptieren, die Kenntnisse und die menschliche Reife. Zwang der Hierarchie, Macht der Willkür und Privilegien für wenige werden bald vorbei sein. Die Richtung des wirtschaftlichen Umbaus ist klar. Wir orientieren uns an unseren persönlichen Interessen. Wenn die Neugier stärker wird als die gewohnte Freude der Geselligkeit, ziehen wir weiter zur neuen Umgebung.
Arbeitslosigkeit wird es nie wieder geben. „Nicht gebraucht zu werden“ ist eine schwere, grundlegende Beleidigung unserer Natur, die in Geselligkeit gerne mit Spass arbeiten will.“
Ein Märchen? Sicherlich. Aber im Sinne einer Vision. Und Visionäre brauchen wir in Zeiten wie diesen – damit wir nicht den falschen Propheten hinterherlaufen.

Gebrauchsanweisung des Menschen, von Jannes Hayato K. Tashiro.
Ca. 40 Seiten, A5, Allmende-Eigenverlag




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