| Eintrag | sodeli. die deutschland-guerilla-tour ist seit dem 2. august 2009 geschichte und ich fühle mich doch langsam genötigt, einen adäquaten nius-letter zu lancieren. wobei das ganze eine ziemliche herausforderung werden dürfte, weil a: wir waren im verlaufe der woche in einigen städten, b: die keiben sehen alle gleich aus und c: ein leben auf tour ischt anstrengend. sprich, um dem stress entgegen zu wirken, geht man nach dem feierabend mal einen oder auch zwei oder drei oder vier heben und dabei kann schon mal das erinnerungsvermögen auf der strecke bleiben.
aber schön der reihe nach. die erste station wäre eigentlich basel-barfüsserplatz gewesen. den ersten halt mussten wir aber schon in lyssach machen, da die kabel zu dünn waren und somit das busli nicht tönte, wie es sollte.zum glück gibt's den media markt mit dicken kabel. item, auf dem barfüsserplatz angekommen wurde die tour so richtig eröffnet. nach einer viertelstunde spielen machten wir uns schon wieder auf die socken, konnten uns aber ein kerniges HOPP YB nicht verkneifen. war auch nicht nötig, die muttenzer-kurve war grad nicht am start.
zweite angesteuerte stadt war dann freiburg (das im ausland, ähä). nach kurzer besichtigung fanden wir ein strassenfest, welches geradezu nach einer visite durch die guerilla-rockers schreite. die einladung angenommen gingen wir in position. nach zwei minuten standen aber so viele leute um den bus rum, dass die strassenbahn nicht mehr passieren konnte. so machten wir uns kurz darauf wieder vom acker. beim durch die gassen kurven kamen wir an einer etwas speziellen kundgebung vorbei, welche die säulen der toleranz zu grabe trug. klingt komisch, war aber so. der trauerzug wurde natürlich mit einem ständchen beehrt, welches die freiburger polizei aber kurz darauf für beendet erklärte. obwohl die säulen der toleranz zu diesem zeitpunkt schon unter der erde waren, zeigten sich die ordnungshüter doch sehr kulant und liessen uns ohne weitere probleme von dannen ziehen. aber nicht, ohne sich vorher auf dem bus zu verewigen. vielleicht sollte man an dieser stelle erwähnen, dass die leute gelegenheit hatten, sich mittels edding auf dem bus zu verewigen. quasi das rollende gästebuch. in diesem zusammenhang haben wir folgendes bemerkt: gib den leuten eine fläche zum beschreiben, drück ihnen sogar einen schreiber in die hand und es resultieren einträge wie schnä**, fi***, bum***, blas** und zeichnungen, welche ausschliesslich das männliche geschlechtsorgan darstellen. wir haben stunden über diese entwicklung diskutiert und uns gefragt, wieso, weshalb, warum und sind, wen wunderts, zu keinem schluss gekommen. und jetzt habe ich den faden verloren und werde ihn heute nicht mehr finden. aus diesem grund: fortsetzung folgt.
cheers.
p.s. in kürze werden dänn analog zu den erzählungen die passenden bilder zu bestaunen sein.
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